Lakota-Schwitzhütte-Sweatlodge
mit Peter Maria Schäfer
Peter hatte im Sommer 2000 in South Dakota eine tiefe und herzliche Begegnung mit einem Medizinmann der Lakota Indianer. Die beiden sind Brüder geworden und Peter gab das Versprechen, hier Schwitzhütten zu halten, um unter anderem eine spirituelle Verbindung zwischen den Lakota und den Deutschen lebendig zu halten.

(v. Links nach rechts:)
Austin und Reinzol Last Horse in Deutschland
Seit Oktober 2001 steht nun auf unserer Wiese eine wunderschöne Schwitzhütte (Inipi), umgeben von Wald und direkt neben einem Bach. Hier vereinigen sich alle Elemente. Ein Natur- Wasser- und Vogelschutzgebiet im Angertal. Zu unserer großen Freude hatte sich Peters neuer Bruder, Reinzol bereit erklärt, uns mit seinem Sohn Austin im Februar 2002 zu besuchen. Reinzol ist Pfeifenträger und beide sind Hüter der heiligen Gesänge der Lakota (wakan olowan).
Anfang März jeden Jahres wird bei uns eine traditionelle Lakota Schwitzhütte abgehalten, die von Reinzol Last Horst geleitet wird, falls genügend Spendengelder für den Flug zusammenkommen.
Seit 2003 unterstützen Peter Maria Schäfer und eine kleine Gruppe von Freunden den Sonnentanz der Familie Last Horse jedes Jahr im Sommer in South Dakota.

"Durch die Schwitzhütte reinigen erneuern oder heilen wir unseren physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Körper." Nach der Zeremonie ist die Vitalkraft in und um uns stärker, frischer und neuer. Das Schwitzhüttenritual geht in seinen Ursprüngen auf verschiedene Kulturen zurück. So wurde es in unterschiedlichen Formen in Sibirien, der Mongolei, bei den Kelten und Lappen, aber auch in Australien, Afrika und den USA praktiziert. Die heute in Europa meistens praktizierte Schwitzhütte kommt aus Nordamerika, wo sie auch heute noch traditionell durchgeführt wird.

Die Purification Lodge ist ein heiliger Ort, an dem die Lakota (Sioux) ihre Verbindung zum Kosmos und Gott (tunkashila) erneuern. "In South Dakota "schwitzt" meine Familie circa einmal pro Woche!", sagt Peter. Wir treffen und einmal pro Monat (außer in den Sonnentanz - Monaten Juli und August)
Purification bedeutet:

Gemeinsam haben fast alle Traditionen eine igluförmige Hütte, die komplett abgedunkelt wird und in deren Mitte glühende Steine gebracht werden.
Die Steine werden mit Kräutern begrüßt und mit Wasser begossen. Die in dieser Atmosphäre stattfindende Zeremonie orientiert sich an den grundlegenden Prinzipien der indianischen Medizinräder in denen die Himmelsrichtungen und Elemente eine große Bedeutung haben. Sie repräsentieren bestimmte Eigenschaften, Qualitäten und Kräfte. Durch eine entsprechende Haltung ihnen gegenüber kann der Mensch lernen im Gleichgewicht mit ihnen zu leben und so ein harmonisches Leben zu führen. Bei den Sioux nehmen Stammesmitglieder jeden Alters an diesem Ritual teil. Nur Sonnentänzer giessen Wasser in dieser heiligen Zeremonie auf.
Wir verbringen die meiste Zeit im Freien; die Zeremonie findet bei jedem Wetter statt.
Die Schwitzhütte ist eines der "klassischen Reinigungsrituale", das auch Neuanfang oder Wiedergeburt symbolisiert.
Die Schwitzhütte ist traditionell immer unentgeldlich.
Spenden
Weitere Informationen finden Sie unter: www.lasthorse.de.
Wer Peters Familie (Lasthorse) in South Dakota und den Sonnentanz unterstützen will, der bekommt von Peter eine Spenden-Kontonummer von Austin Lasthorse in South Dakota. Über direkte Spenden auf sein Konto wird er sich sicher sehr freuen.
Schwitzhüttentermine in Ratingen im Angertal auf Anfrage: 0151 23 43 76 57
Lakota-Sprachkurse in Köln mit Martin Krüger
2. Halbjahr 2011 - Info unter 030 62 73 29 36
Termine auf Anfrage.